49ersFanZone.net: Unsere Werte +++ Wetten zu Gunsten der FanZone

 

Around the League - Der 49ers Fanzone NFL Blog

Begonnen von frontmode, Do, 30. Aug. ’07, 09:42

Vorheriges Thema - Nächstes Thema

0 Mitglieder und 11 Gäste betrachten dieses Thema.

MoRe99

Pacman Jones is back! Nein nein, nicht, dass er schon wieder spielen würde. Und nein, es ist auch noch nicht klar, wo er spielt, sollte er wieder spielen. Aber er hat schon mal geäußert, wo er gerne spielen würde. Und das ist nicht bei den Titans. Er möchte gerne bei den Crygirls spielen.

"Das passt ja!" war mein erster Gedanke, als ich das gelesen habe. Ich frage mich jetzt gerade, _warum_ das mein erster Gedanke bei dieser Meldung war ...

;)
"Fear can hold you prisoner. Hope can set you free." (Stephen King)

igor

die steelers werden zu hause im heinz field auch weiterhin auf naturrasen spielen.  spaetestens nach dem "steckengebliebenen" punt letzten november im spiel gegen miami (siehe youtube-video) wurde ja heftigst darueber diskutiert ob wettertechnisch nicht eine kuenstliche oberflaeche besser waere -- am ende bleibt's zur freude der spieler und coaches aber doch wie gehabt.

Steelers staying with grass at Heinz Field

cheers =)
*igor*

--
GO NINERS!
Ask not what the community can do for you, ask what you can do for the community!
—Jurgen

MoRe99

#42
Die Patriots haben Super Bowl XLII gewonnen!

Wie jetzt? ??? Die haben doch gegen die Giants verloren, oder wie?

:noidea:

Na ja gut ... wirklich gewonnen haben die Patriots nicht in Super Bowl XLII, denn am Ende siegten ja bekanntlich die Giants mit 17-14. Aber es gibt eine Region der Erde, da sind die Patriots Super Bowl XLII Champions. Nein, nicht New England, sondern Nicaragua.

Nicaragua? Nicht gerade eine Hochburg des American Football. Vielleicht genau aus diesem Grund hatte die NFL 290 Patriots-Caps und ebensoviele Patriots-Shirts mit der Aufschrift "Super Bowl Champions, 19-0", an verarmte Kinder im Süden Nicaraguas gespendet. Die Kinder freuten sich über die Überraschung, die Patriots konnten sich über _ihre_ Überraschung (in Super Bowl XLII) wahrscheinlich nicht ganz so sehr freuen.
"Fear can hold you prisoner. Hope can set you free." (Stephen King)

MoRe99

Die Miami Dolphins waren ja bekanntermaßen das schlechteste Team der vergangenen Saison. Dafür wurden die Dolphins auch noch dadurch belohnt, US-$ 35 Mio (ca.) an garantierten Geldern einem Spieler zu zahlen, der noch nie einen Snap in der NFL gespielt hat. Anders ausgedrückt: die Dolphins haben den #1-Pick der kommenden Draft.

Nun hat aber ein Team, das in einer Saison den schlechtesten Record aller 32 NFL-Teams hatte, meist mehr als eine Baustelle. Sinnvoll wäre es für die Dolphins nun also, nach hinten zu traden, um her Picks zur Verfügung zu haben. OK, nichts leichter als das, sollte man meinen. Allein: da gibt es ein Problem. Die Dolphins brauchen ein Team, das bereit ist, nach vorne zu traden. Kein Team drängt sich darum, denn zum einen muss das Team eben einige Draftpicks an die Dolphins abgeben und das nur dafür, einen Spieler zu draften, der sie aller Voraussicht nach die oben erwähnten ca. US-$ 35 Mio an garantierten Geldern kosten wird.

Der Grund dafür ist der Draft Chart, der regelt, wieviel ein Draft Pick (in Punkten) wert ist. Will z.B. ein Team von Position 10 in Runde 1 auf Position 1 in Runde 1 nach vorne traden braucht es dafür die Differenz von 3000 Punkten (#1 Pick) zu 1300 Punkten (#10 Pick). Das würde z.B. bedeuten, dass das Team, das nach vorne tradet, den Zweit- und Drittrundenpick dieser und der nächsten Draft sowie den Firstrounpick der kommenden Draft abgeben müsste. Ein irrwitzig hoher Preis, wenn man die finanziellen Aspekte berücksichtigt, die ein #1 Pick mit sich bringt.

Nun gibt es anscheinend ernsthaftere Überlegungen, den Draft Chart, der aus den frühen 90ern stammt, zu überarbeiten. Dabei soll die Differenz zwischen den Top Picks und den nachfolgenden Picks zu verringern. Dadurch könnten Trades erleichtert werden. Davon würden eben auch die schwächeren Teams profitieren, die leichter zu mehr Draft Picks kommen würden und dadurch mehr zur Verbesserung des eigenen Teams tun könnten als derzeit.

Ob sich was tut, und wann, ist allerdings noch höchst unklar ... und überhaupt wäre eine Begrenzung der Rookiegehälter der (noch erheblich) bessere Schritt in die richtige Richtung.
"Fear can hold you prisoner. Hope can set you free." (Stephen King)

MoRe99

#44
Manchmal gibt es Entwicklungen, die könnten einen in Angst und Schrecken versetzen. Z.B. dann, wenn man als Defensive Coordinator einen Game Plan gegen ein Team entwickeln soll, in dem "Jenerwelcher" und Randy Moss als WR auflaufen.

Moment ... "Jenerwelcher" und Randy Moss in einem Team? Nun, die Cowboys sind auf der Suche nach einem starken WR und sind sehr interessiert an Javon Walker von den Broncos. Allerdings könnte es passieren, dass Walker sein "Physical" nicht besteht; er hatte ja schon häufiger Knieprobleme. Und da kommt nun der Name Randy Moss ins Spiel. Cowboys-Owner Jerry Jones ist es zuzutrauen, sich wirklich ernsthaft um Moss zu bemühen. Zugegeben: das wäre ein Alptraum für gegnerische Defenses. Double Coverage gegen Moss führt zu "Jenerwelcher" in Man-to-Man, oder Double Coverage gegen "Jenenwelchen" führt zu Moss in Man-to-Man, oder Double Coverage gegen beide führt dazu, dass TE Jason Witten nicht mehr zu stoppen ist.

Aber da gibt es auch eine andere Seite. Nämlich die, zwei solche WR in einem Team zu haben. Ob "Jenerwelcher" wirklich locker wegsteckt, wenn Moss wieder ca. 20 TDs bekommt, während er selber nur drei oder vier bekommt? Oder wie sieht es in der umgekehrten Situation aus? "Jenerwelcher" räumt die TDs ab und Moss bekomtm nur ab und an mal einen ab? Ein Alptraum für die Cowboys, denn ich kann mir nicht vorstellen, dass die beiden "Diven" das einfach so akzeptieren. Oder fangen wir beim Vertrag schonmal an. Was, wenn Moss einen Vertrag bekommt, den "Jenerwelcher" gerne hätte? Wie sowas ausgehen kann mag sich jeder selber ausmalen. Das Doppel "Jenerwelcher"/Moss (oder Moss/"Jenerwelcher"?) könnte zu einem Alptraum für die Cowboys werden und zu einem Spektakel, das - wie auch immer - für Schlagzeilen sorgen dürfte.

Spannende Zeiten ...

Update

... oder auch nicht. Moss hat bei den Patriots unterschrieben. Schade eigentlich, denn diese beiden bei den Cowboys hätte mir irgendwie gefallen. ;)
"Fear can hold you prisoner. Hope can set you free." (Stephen King)

MoRe99

In der NFL ist ein Trade zwischen zwei Teams durchaus üblich. Aber zwischen drei Teams? Das passiert dann doch eher sehr, sehr selten. Es könnte in dieser Offseason aber der Fall sein. Gerüchteweise sind die Jets bereit, DT Dewayne Robertson zu den Broncos zu schicken, wenn die Broncos ihrerseits CB Dominique Foxworth und einen Zweitrundenpick zu den Lions traden, damit die dann DT Shaun Rogers zu den Jets schicken.

Noch ein weiteres Update zum Thema Randy Moss. Irgendwie scheint doch nicht alles klar zu sein. Von wegen "Vertrag unterschrieben bei den Patriots" und so. Offiziell bestätigt ist da noch gar nichts, und das könnte ja doch noch spannend werden.
"Fear can hold you prisoner. Hope can set you free." (Stephen King)

MoRe99

Erstens kommt es anders, und zweitens als man denkt. Alle dachten, WR Randy Moss würde bei den Patriots bleiben. Dann hieß es, er würde wechseln. Dann hieß es, er habe schon einen Vertrag bei den Patriots unterschrieben, und nun sieht es danach aus, dass Moss und die Patriots weiter voneinander entfernt seien als je zuvor. Und ganz plötzlich kommt da eine Möglichkeit ins Spiel, die eigentlich "verjährt" zu sein schien.

Erinnert sich noch jemand daran, wie das mit Randy Moss war vor der letzten Saison? Da gab es doch ein Team, das durchaus gute Chancen auf die Verpflichtung von Moss hatte, und dessen QB sich vehement für Moss einsetzte. Welches Team war das nochmal? Richtig, es waren die Green Bay Packers. Bei denen wird in der nächsten oder übernächsten Woche eine Entscheidung erwartet, ob QB Brett Favre doch noch eine Saison dranhängt oder ob er zurücktritt. Vielleicht könnte ja eine Verpflichtung von Randy Moss den QB der Packers dazu bewegen, diese eine Saison noch dran zu hängen. Das Team war dieses Jahr schon sehr gut, und ein Randy Moss zusätzlich zu Donald Driver und Greg Jennings? Das klingt nach einem sehr potenten Passangriff und könnte durchaus Motivation genug sein für Brett Favre. Stay tuned ...
"Fear can hold you prisoner. Hope can set you free." (Stephen King)

MoRe99

Und dann war da noch ...

... die AAFL.

Öhm, wie meinen? :noidea:

Na, die AAFL halt, die All American Football League. Die Liga, die dieses Jahr antreten will, die Lücke zu füllen, die durch das Einstampfen der NFLE entstanden ist. Allerdings müsste es wohl besser "wollte" als "will" heißen. Die Draft im Januar wurde absolviert; u.a. wurde Eric Crouch als QB gedraftet. Nur: die Inaugural Season wird eventuell verschoben.

Eigentlich sollten die Training Camps am kommenden Mittwoch beginnen, und die ersten Spiele sollten im April statt finden. Es fehlt allerdings am Geld, denn z.B. gibt es noch keinen TV-Deal. Sollte es nicht ganz kurzfristig gelingen, einen solchen TV-Deal abzuschließen oder anderweitig Geldgeber zu finden, wird das dieses Jahr nix mehr werden mit der AAFL.

Kommt hier das Ende schon vor dem Anfang?
"Fear can hold you prisoner. Hope can set you free." (Stephen King)

MoRe99

Es könnte sich was tun beim diesjährigen Owner's Meeting. Einige Regeländerungen liegen auf dem Tisch, und dann noch die Frage, ob die Owner aus dem CBA aussteigen oder nicht. Lassen wir einmal die letzte Frage außer acht und betrachten lieber vier der möglichen Regeländerungen.

1. Cut that hair!!

Einige Spieler (u.a. Steelers-S Troy Polamalu) sind ja dafür bekannt, dass sie viele (und ich meine: VIELE!) Haare unter dem Helm hervorschauen lassen. Diese bedecken den Namen, der auf dem Trikot oben angebracht ist, und ab und an sogar einen Teil der Nummer. Mag ganz nett aussehen, aber es bietet auch Angriffsfläche. Sprich, der Gegner kann den Spieler daran festhalten udn ziehen. Das könnte sich ändern, denn die Liga berät über eine Regeländerung, die darauf abzielt, dass die Haare nur so lang sein dürfen, dass der Name und die Nummer auf dem Trikot nicht mehr verdeckt werden können. Mal schauen, wie das ausgeht; ganz schlecht fände ich das nicht, auch wenn wieder ein kleines bisschen Individualität verloren gehen würde.

2. A Face Mask is A Face Mask is A Face Mask!!

Bisher gibt es die Regel des "incidental face mask". Dabei wird ein Spieler mit einer 5-Yard-Strafe belegt, wenn er unabsichtlich in das Gesichtsgitter eines Gegners greift. 15 Yards Strafe gibt es erst, wenn nicht sofort losgelassen wird, also wenn man die Face Mask greift und daran zieht. Das soll sich ändern. Demnach würde es bei einem Griff in das Gesichtsgitter in jedem Fall 15 Yards Strafe geben. Nachteil: vielleicht bekommt dann ein Spieler 15 Yards Strafe, dessen Hand bei einem Tackleversuch nach oben gedrückt wurde und der dadurch ins Gesichtsgitter der Gegners greift. Vorteil: keine Diskussionen mehr darüber, ob der Griff unabsichtlich oder absichtlich war, und für die Sicherheit der Spieler ist es auch nicht verkehrt. Andererseits: wenn ein Spieler merkt, dass seine Hand an der Face Mask des Gegners ist, könnte der sich denken, dass es nun eh egal ist und statt loszulassen zieht er halt daran. Ob das dann im Sinne der neuen Regel wäre?

3. Stay In Bounds!!

Die Forceout Rule dürfte ja bekannt sein, nach der ein Catch auch dann als complete gewertet wird, wenn der Receiver nur deshalb nicht beide Beine innerhalb des Spielfelds auf den Boden bekommt, weil er von einem Gegner in der Luft out of bounds gedrückt bzw. gestoßen wird. Diese Regel könnte abgeschafft werden. Damit würde ein Catch wirklich nur dann als complete gelten, wenn der Receiver tatsächlich beide Beine innerhalb des Spielfeldes auf den Boden bekommt. Eigentlich gar nicht so schlecht, diese Regeländerung, sollte sie denn kommen. Damit würden leidige Diskussionen, ob nun der Spieler eigentlich in bounds gewesen wäre, der Vergangenheit angehören.

4. Every game counts!!

Eine nicht ganz unwesentliche Änderung könnte ebenfalls beschlossen werden, und zwar in Bezug auf die Setzliste für die Playoffs. Die bisherige Regelung besagt ja, dass die beiden Divisionsgewinner mit dem besten Record die Playoffplätze #1 und #2 bekommen. Die beiden anderen Divisionssieger hatten dann als #3 und #4 der setzliste Heimrecht in den Wild Card Games gegen die beiden Teams mit den besten Records der Nicht-Divisionssieger. Das könnte sich nun ändern. Die Regelung würde dann so aussehen, dass die beiden Divisionssieger mit dem besten Record nach wie vor die Playoffplätze #1 und #2 bekommen. Die vier weiteren Teams würden dann allerdings gemäß ihres Records gesetzt werden. Damit könnte also auch ein Team, das seine Division nicht gewinnt, Heimrecht haben gegen einen Divisionssieger. Gar nicht so übel, finde ich, denn dadurch wären einige Teams dazu gezwungen, auch das letzte Spiel ernsthaft anzugehen, sofern sie das Heimrecht möchten. Es ist zwar sicher eine Leistung, eine Divison zu gewinnen, aber wenn ein anderes Team, das seine Division auf Platz 2 abschließt, ingesamt den besseren Record hat sollte dieses auch das Heimrecht in den Playoffs bekommen können.
"Fear can hold you prisoner. Hope can set you free." (Stephen King)

igor

Zitat von: MoRe99 am Mo, 31. Mär. ’08, 11:45
Es könnte sich was tun beim diesjährigen Owner's Meeting. Einige Regeländerungen liegen auf dem Tisch, und dann noch die Frage, ob die Owner aus dem CBA aussteigen oder nicht. Lassen wir einmal die letzte Frage außer acht und betrachten lieber vier der möglichen Regeländerungen.

1. Cut that hair!!

Einige Spieler (u.a. Steelers-S Troy Polamalu) sind ja dafür bekannt, dass sie viele (und ich meine: VIELE!) Haare unter dem Helm hervorschauen lassen. Diese bedecken den Namen, der auf dem Trikot oben angebracht ist, und ab und an sogar einen Teil der Nummer. Mag ganz nett aussehen, aber es bietet auch Angriffsfläche. Sprich, der Gegner kann den Spieler daran festhalten udn ziehen. Das könnte sich ändern, denn die Liga berät über eine Regeländerung, die darauf abzielt, dass die Haare nur so lang sein dürfen, dass der Name und die Nummer auf dem Trikot nicht mehr verdeckt werden können. Mal schauen, wie das ausgeht; ganz schlecht fände ich das nicht, auch wenn wieder ein kleines bisschen Individualität verloren gehen würde.

dagegen.  wenn die haare als angriffsflaeche dienen dann ist der spieler selbst schuld -- eigenes pech.  und was verdeckte namen/nummern betrifft: zumindest die nummer ist (zumindest bei polamalu) ja immer noch einwandfrei lesbar; da sehe ich eigentlich kein problem.

Zitat
2. A Face Mask is A Face Mask is A Face Mask!!

Bisher gibt es die Regel des "incidental face mask". Dabei wird ein Spieler mit einer 5-Yard-Strafe belegt, wenn er unabsichtlich in das Gesichtsgitter eines Gegners greift. 15 Yards Strafe gibt es erst, wenn nicht sofort losgelassen wird, also wenn man die Face Mask greift und daran zieht. Das soll sich ändern. Demnach würde es bei einem Griff in das Gesichtsgitter in jedem Fall 15 Yards Strafe geben. Nachteil: vielleicht bekommt dann ein Spieler 15 Yards Strafe, dessen Hand bei einem Tackleversuch nach oben gedrückt wurde und der dadurch ins Gesichtsgitter der Gegners greift. Vorteil: keine Diskussionen mehr darüber, ob der Griff unabsichtlich oder absichtlich war, und für die Sicherheit der Spieler ist es auch nicht verkehrt. Andererseits: wenn ein Spieler merkt, dass seine Hand an der Face Mask des Gegners ist, könnte der sich denken, dass es nun eh egal ist und statt loszulassen zieht er halt daran. Ob das dann im Sinne der neuen Regel wäre?

auch hier bin ich gegen eine regelaenderung -- eben aus dem grund damit es nicht ein "freibrief" wird am face mask zu ziehen wenn man schon mal seine hand dran hat.

Zitat
3. Stay In Bounds!!

Die Forceout Rule dürfte ja bekannt sein, nach der ein Catch auch dann als complete gewertet wird, wenn der Receiver nur deshalb nicht beide Beine innerhalb des Spielfelds auf den Boden bekommt, weil er von einem Gegner in der Luft out of bounds gedrückt bzw. gestoßen wird. Diese Regel könnte abgeschafft werden. Damit würde ein Catch wirklich nur dann als complete gelten, wenn der Receiver tatsächlich beide Beine innerhalb des Spielfeldes auf den Boden bekommt. Eigentlich gar nicht so schlecht, diese Regeländerung, sollte sie denn kommen. Damit würden leidige Diskussionen, ob nun der Spieler eigentlich in bounds gewesen wäre, der Vergangenheit angehören.

schwierig schwierig; aber auch hier wuerde ich nichts aendern.  zumal es ja nicht so ist dass sowas bestaendig oft vorkommen und spielentscheidend sein wuerde (wie zb abseits-tore im rundball).

Zitat
4. Every game counts!!

Eine nicht ganz unwesentliche Änderung könnte ebenfalls beschlossen werden, und zwar in Bezug auf die Setzliste für die Playoffs. Die bisherige Regelung besagt ja, dass die beiden Divisionsgewinner mit dem besten Record die Playoffplätze #1 und #2 bekommen. Die beiden anderen Divisionssieger hatten dann als #3 und #4 der setzliste Heimrecht in den Wild Card Games gegen die beiden Teams mit den besten Records der Nicht-Divisionssieger. Das könnte sich nun ändern. Die Regelung würde dann so aussehen, dass die beiden Divisionssieger mit dem besten Record nach wie vor die Playoffplätze #1 und #2 bekommen. Die vier weiteren Teams würden dann allerdings gemäß ihres Records gesetzt werden. Damit könnte also auch ein Team, das seine Division nicht gewinnt, Heimrecht haben gegen einen Divisionssieger. Gar nicht so übel, finde ich, denn dadurch wären einige Teams dazu gezwungen, auch das letzte Spiel ernsthaft anzugehen, sofern sie das Heimrecht möchten. Es ist zwar sicher eine Leistung, eine Divison zu gewinnen, aber wenn ein anderes Team, das seine Division auf Platz 2 abschließt, ingesamt den besseren Record hat sollte dieses auch das Heimrecht in den Playoffs bekommen können.

damit koennte ich mich sehr gut anfreunden...  was hab ich mich geaergert als wir vor ein paar saisons mit einer 12-4-bilanz nur an #4 oder #5 gereiht waren in der setzliste...

cheers =)
*igor*

--
GO NINERS!
Ask not what the community can do for you, ask what you can do for the community!
—Jurgen

MoRe99

Vor Beginn jeder Saison haben die Spieler eines NFL-Teams ja oft die Chance, durch starke Leistungen im Minicamp und dann im Training Camp ihre Position im Team zu stärken. Allerdings: manch ein Spieler verrringert seine Chancen, und mancher läuft sogar Gefahr, seine Chancen auf ein Minimum zu reduzieren.

Während man das unentschuldigte Fehlen von TE Fred Davis am dritten und letzten Tag des Minicamps der Washington Redskins noch als menschlich und als Rookiefehler abtun könnte (Davis, Zweitrundenpick in der letzten Draft, hatte schlicht und ergreifend verschlafen), hat ein anderer Spieler diese Ausrede sicher nicht.

Erst im Jahr 2005 an #4 gedraftet, dann nicht überzeugend gespielt, in Gefahr den Posten als Starting RB zu verlieren, und dann draftet das Team in der zweiten Runde einen RB. Vielleicht war das zuviel für RB Cedrick Benson von den Chicago Bears. Der wollte sich beim Bootfahren mit 12 bis 15 weiteren Personen eventuell ein bisschen ablenken. Dabei wurde er wohl von der Polizei kontrolliert und konnte einen Alkoholtest nicht bestehen. Als Benson dann noch die Aufforderung missachtete, eine Rettungsweste anzulegen, schritt die Polizei zur Tat und versuchte ihn zu verhaften. Dagegen wehrte sich Benson, sodass die Polizeit Pfefferspray gegen ihn einsetzen musste.

Ich frage mich gerade, ob Benson meint, dass er mit dieser Aktion seine Chance auf den Job als Starting RB der Bears verbessert hat ...

??? :noidea:
"Fear can hold you prisoner. Hope can set you free." (Stephen King)

MoRe99

Aus der Abteilung "Draftkuriositäten":

Von 220 Draft Picks, die getradet werden konnten (32 der 252 Draft Picks waren Compensatory Picks) waren im Rahmen von 34 Trades exakt 50%, also 110, "Tradeware". Dabei kam es hierzu:

Pick 71 - OLB Tavares Gooden - Ravens (From Ravens through Bills and Jaguars)

:D :thumbup:
"Fear can hold you prisoner. Hope can set you free." (Stephen King)

frontmode

In der NFL gibt es demnächst eine Position weniger - zumindest wenn es um den Franchise Tag geht.

Terrell Suggs wurde von den Ravens als OLB mit dem Tag belegt (Wert: $8.065 million), er hat aber in der Saison 08 mehr Snaps auf DE gehabt ($8.879 million).

Er hat eine offizielle Beschwere eingelegt, aber das Mini Camp der Ravens nicht boykottiert. Jetzt gab es einen Schlichterspruch, der für die Berechnung des Franchise Gehalts die neue Position Defensive End - Linebacker kreiert. Der Wert des Tags ist damit für 2008 ca. 8,5 Mio$.
QuestFor32:
49ers, Cardinals, Rams, Seahawks, Buccaneers, Falcons, Panthers, Saints, Lions, Packers, Vikings, Cowboys, Giants, Broncos, Chargers, Chiefs, Raiders, Colts, Jaguars, Texans, Browns, Ravens, Dolphins, Jets, Patriots

frontmode

Zufall oder nicht? Kaum ist das CBA gekündigt, gibt es Grüchte über Teams, die zum Verkauf stehen.

Einigermaßen über den Gerüchestatus hinaus ist wohl der geplante Verkauf der St. Louis Rams. Hier wird auch angenommen, dass das Team nach dem Ende des Vertrages mit der derzeitigen Spielstätte heim nach LA ziehen wird.

Eindeutig Gerüchtestatus hat die Meldung, dass auch die Jacksonville Jaguars zum Verkauf stehen würden.

Mit beiden Teams wird auch Eddie DeBartolo gebracht. Sein Lieblingsobjekt sollen zwar die Bucs sein, aber die stehen dann doch nicht zum Verkauf....
QuestFor32:
49ers, Cardinals, Rams, Seahawks, Buccaneers, Falcons, Panthers, Saints, Lions, Packers, Vikings, Cowboys, Giants, Broncos, Chargers, Chiefs, Raiders, Colts, Jaguars, Texans, Browns, Ravens, Dolphins, Jets, Patriots

MoRe99

Es gibt NFL-Spieler, die nicht nur auf dem Feld, sondern - oder vielleicht genauer gesagt, vor allem - abseits des Feldes ihre Probleme haben. Das führt dann oft dazu, dass es eine Verhaftung gibt, aus den unterscheidlichsten Gründen. Ab und an stellt sich bei genauerer Betrachtung heraus, dass diese Verhaftung vielleicht doch nicht so gerechtfertigt war, bzw. dass es bei der Verhaftung wegen BWI ruppiger zuging als erforderlich.

Als Normalsterblicher würde man dann was machen? Am besten einige Zeit "abtauchen", d.h. am bestne zuhause bleiben. Und wenn einem dann doch die Decke auf den Kopf fällt, dann geht man halt aus, trinkt aber keinen Alkohol, wenn man selber nach Hause fahren will. Will man aber Alkohol trinken sollte man nicht selber fahren, sondern sich fahren lassen. Und wenn man dann schon unbedinkt nach Alkoholgenuss selber fährt, dann hält man sich an die Verkehrsregeln. Sollte das auch nicht klappen bleibt immer noch die Möglichkeit, sollte man angehalten werden, mit der Polizei zu kooperieren.

Nicht, dass ich den Teil ab dem "selber fahren nach Alkoholgenuss" gut heiße. Aber das wäre dann wohl das einzig akxeptable Verhalten, wenn das Kind schon in den Brunnen gefallen ist. Doch da gibt es Spieler, die das wohl anders sehen. Die gehen aus bis in die frühen Morgenstunden, trinken dabei Alkohol, fahren selber nach Hause, übertreten die Verkehrsregeln, fallen danach bei einem Test auf ihre Fahrtüchtigkeit durch, und verweigern danach einen Atem- und Bluttest.

Die Folge dieser Story, der man den Titel "Mr. Benson goes to town" geben kann: Cedrick Benson, RB der Bears, ist nun gewaltig in Gefahr, seinen Job zu verlieren. Millionen an Dollars futsch, und ob sich ein anderes Team findet, das einen anscheinend unbelehrbaren Spieler, der noch dazu niemals auch nur annähernd seinen Status als #4 Overall Pick rechtfertigen konnte?

Prost, Mr. Benson!
"Fear can hold you prisoner. Hope can set you free." (Stephen King)

MoRe99

Es gibt doch wirklich immer wieder Vorfälle, bei denen Spieler aus der NFL beteiligt sind, da fragt man sich nur noch: Hähhhh??

So geschehen bei WR Javon Walker. Er wurde ohnmächtig aufgefunden und hat eine Augenverletzung, die bei Raiders-TE Marcus Williams zum Karriereende führte. Außerdem wurden ihm $3.000 sowie Juwelen im Wert von ca. $100.000 entwendet. Noch ist nicht ganz klar, was passiert ist, aber es sieht wohl so aus:

Walker war mit Freunden in einer oder mehreren Bars in Las Vegas unterwegs und hat dort mit Champagner um sich gespritzt. Natürlich nicht mit einer Billigmarke, nein; Walker hat ja einen fetten Vertrag erhalten, der es ihm erlaubt, für solche Späße Champagner der Marke Dom Perignon zu verwenden. Ob die Tatsache, dass er später wie oben beschrieben aufgefunden wurde, mit dieser Aktion in Zusammenhang steht? Möglicherweise.

Was den Vorfall aber unter die Kategorie "Nix dazugelernt" fallen lässt ist, dass Walker ja in dem Wagen saß, in dem sein damaliger Broncos-Mitspieler Darrent Williams erschossen wurde. Der Streit, der diesem Vorfall voraus ging, begann damit, dass beim Umherspritzen von Champagner (Hauptverursacher war damals Broncos-WR Brandon Marshall) einige Leute etwas davon abbekamen, die das nicht lustig fanden. Damit stellen sich eigentlich zwei Fragen:

1. Wenn ich ein solches Erlebnis habe, warum lerne ich nicht daraus, dass es Späße gibt, die andere nicht so lustig finden wie ich selber, und die üble Folgen haben können?
2. Ist es für einen Spieler, der sich von einer schweren Verletzung erholt, einen dicken Vertrag unterschrieben hat und komplett außer Form bei den OTAs erscheint, wirklich angebracht, so zu feiern, oder sollte er nicht lieber alles daran setzen, schnell in Form zu kommen?

Sicher: jedem kann es passieren, dass er überfallen wird. Und keiner will einem Spieler verbieten, während der Offseason mit Freunden mal in eine Bar zu gehen. Wenn ich aber schon mal sehr intensiv mitbekommen habe, wozu ein solcher "Spaß" führen kann, und wenn ich außer Form bin, dann ist dieses Verhalten IMHO einfach nur dämlich bis verantwortungslos.
"Fear can hold you prisoner. Hope can set you free." (Stephen King)

MoRe99

Neue Stadien sind ja nun nichts ganz ungewöhnliches in der NFL. OK, in manchen Städten tut man sich da ein wenig schwer damit ...

Und neue Stadien sind teuer, da sind sich alle einig. Dass neue Stadien u.a. dazu dienen, die Einnahmen der Teams zu verbessern, ist allen klar und durchaus legitim. Die Giants jedoch treiben es dabei, finde ich, etwas zu weit.

Jeder Season Ticket Holder geht eigentlich davon aus, dass er auch im neuen Stadion einen Platz angeboten bekommt. Und eigentlich geht jeder auch davon aus, dass er diesen Platz dann auch bekommen wird, wenn er sein Season Ticket weiterhin haben möchte. Die Giants sehen das offensichtlich ein klein wenig anders.

Wer nämlich im neuen Stadion weiterhin sein Season Ticket behalten will soll dafür eine "Personal Seat Licence" erwerben. Diese kostet, je nach Platz, zwischen $1.000 und $20.000 (!). Das alleine schon erscheint ärgerlich, wenn nicht sogar abzockerisch. Dass die Giants diese PSL als etwas Gutes verkaufen wollen, indem sie z.B. sagen, dass der Erwerb einer PSL eine Art "Aktienkauf" ist ("Kaufen für $5.000, in zehn Jahren verkaufen für $20.000!") verhöhnt aber die Season Ticket Holder. Sollen sie doch einfach sagen, wofür die PSL gut ist: noch mehr Geld herauszuholen aus den Fans, die sowieso schon Jahr für Jahr ihre Tickets haben und dafür sowieso schon eine Menge Geld hinlegen.

Nein, Super Bowl XXLII Champions, das ist ganz einfach eine simple, miese Abzocke! :thumbdown:
"Fear can hold you prisoner. Hope can set you free." (Stephen King)

frontmode

Die Jets planen übrigens etwas ähnliches....

Mike Florio hat noch eine Idee, wie mehr Geld aus dem Fan herausgeholt werden kann.

Die meisten Teams haben in ihrem Code of Conduct für Karteninhaber stehen, dass diese genau dieses - Stehen - nicht dürfen. Bei den Chiefs wird man sogar ermuntert, dieses "Vergehen" zu melden, wenn vor einem Fans mit Spaß am Spiel aufspringen.....

Die Idee: Personal Standing License  ;D
QuestFor32:
49ers, Cardinals, Rams, Seahawks, Buccaneers, Falcons, Panthers, Saints, Lions, Packers, Vikings, Cowboys, Giants, Broncos, Chargers, Chiefs, Raiders, Colts, Jaguars, Texans, Browns, Ravens, Dolphins, Jets, Patriots

frontmode

Die NFL schreibt immer wieder die eine oder andere nette Geschichte. So wurde Rudi Johnson im Headquarter bestohlen, während er mit Matt Millen seinen Vertrag unterschrieb.

Er hatte eine Tasche im Flur stehen lassen, die nach dem Gespräch verschwunden war. Da heut zu Tage ja alles mit Kameras zugepflastert ist und diese in den USA auch permanent aufgezeichnet werden, konnte man den Dieb schnell entlarven.

Es niemand geringeres als der ehemalige RB der Lions TATUM BELL, der aufgrund der Verpflichtung von Rudi entlassen wurde  ;D
QuestFor32:
49ers, Cardinals, Rams, Seahawks, Buccaneers, Falcons, Panthers, Saints, Lions, Packers, Vikings, Cowboys, Giants, Broncos, Chargers, Chiefs, Raiders, Colts, Jaguars, Texans, Browns, Ravens, Dolphins, Jets, Patriots

MoRe99

Da waren's nur noch drei. Drei Teams ohne Sieg in dieser Saison.

Öhm ... ??? ... moment mal ... ???

Bengals 0-5 ... Texans 0-4 ... Rams 0-4 ... Lions 0-4 ... das sind doch vier Teams? ??? Na ja, gut, stimmt schon, so gesehen sind es natürlich nach wie vor vier Teams ohne einen Saisonsieg. Aber die Lions haben einen Sieg errungen. Nicht auf dem Feld (das könnte noch dauern) sondern vor Gericht. Dort wurde nun Ex-Lions-WR Charles Rogers dazu verurteilt, $8.5 Mio an die Lions zu zahlen.

Ob die Lions das Geld bekommen? Nun ja, das ist eine ganz andere Frage. Vielleicht stellt sich in nächster Zeit heraus, dass die Lions zwar das Verfahren gewonnen haben, aber dennoch nichts davon haben. Denn erst wenn das Geld bei den Lions ist würden sie das als Bonus für ihre Salary Cap erhalten.

Wenn die Lions bei der Aktion so viel Erfolg haben wie mit Rogers auf dem Feld werden sie auf diesen Bonus bis zum Sankt Nimmerleinstag warten müssen ...
"Fear can hold you prisoner. Hope can set you free." (Stephen King)

Tags: